16th German Spine Congress

Annual Meeting of the German Spine Society
December 09–11, 2021 • Muenster (Germany)

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Programme

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Freitag, 10. Dezember

09:00–10:20
Weißer Saal 1
IGOST-Symposium – Update wirbelsäulennaher Injektionen in der Schmerzmedizin
Vorsitz H.-R. Casser (Mainz), M. Rauschmann (Offenbach)
09:00Methodik und Didaktik der IGOST-Injektionskurse
M. Schneider (Bamberg)
09:16Optionen und Stellenwert der ultraschallgesteuerten Injektionen an der  Wirbelsäule
P. A. Weidle (Mönchengladbach)
09:32Injektionen an der Halswirbelsäule – besondere Kautelen erforderlich?
M. Legat (Zofingen/Schweiz)
09:48Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie: Injektionen unerwünscht
H.-R. Casser (Mainz)
10:04Stellenwert wirbelsäulennaher Injektionen in der Schmerztherapie aus neurochirurgischer Sicht
S. Klessinger (Biberbach)
09:00–10:20
Roter Saal 2
AO Spine Symposium: Häufig übersehen – selten diagnostizierte Krankheitsbilder
Vorsitz B. Storzer (München), M. Dreimann (Hamburg)
09:00Begrüßung
B. Storzer (München), M. Dreimann (Hamburg)
09:05Lumbosakrale Übergangsstörungen
L. Wanke-Jellinek (München)
09:25Globale Beschwerden – lokale Fehlstellung
M. Scholz (Braunsfels)
09:45Facettenarthrose der HWS
R. Kothe (Hamburg)
10:05Osteoidosteom
B. Storzer (München)

Samstag, 11. Dezember

09:00–10:20
Roter Saal 2
Frühstückssymposium
Junges Forum der DWG – Schmerzen im Rücken
Vorsitz
S. Bayerl (Berlin), M. Pumberger (Berlin)
07:00Yellow and Blue Flags – Was ist präoperativ wichtig?
A. Kopf (Berlin)
07:10Risikosprechstunde – Sicht der Anästhesie
C. Berger (Berlin)
07:20Infiltrationen (Evidenz/Indikationen/Frequenz)
R. Zahn (Berlin)
07:30Perioperative Schmerztherapie
E. Klotz (Berlin
07:40Stationsstandard post-operative Schmerztherapie
A. Kopf (Berlin
07:50Neuromodulation zur Behandlung chronischer Schmerzen spinaler Genese
S. Bayerl (Berlin)
08:00Round Table Diskussion
S. Bayerl (Berlin), C. Berger (Berlin), E. Klotz (Berlin), A. Kopf (Berlin), M. Pumberger (Berlin), R. Zahn (Berlin)
08:20Wahl zum Vorsitzenden des Jungen Forums 2021–2023
08:30–10:00
Blauer Saal
IMST-Workshop – Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie
08:30Der Arzt im interdisziplinären multimodalen Setting: Schmerzen verstehen – Edukation über die Neurophysiologie der Schmerzen als Grundlage jeglicher Veränderung
J. Mallwitz (Hamburg)
09:00Die Psychologin im interdisziplinären multimodalen Setting: Schmerz als Schutz – Die Bedeutung individueller Gefahr und Sicherheit für die psychologische Schmerztherapie
B. Maurus (Hamburg)
09:30Der Physiotherapeut im interdisziplinären multimodalen Setting: Schmerzen verstanden – Jetzt geht’s nur noch bergauf
M. Richter (Hamburg)
13:00–14:00
Roter Saal 2
Abrechnungsseminar
Moderation G. Sandvoß (Meppen)
13:00Abrechnung der ISG-Denervation als ambulante Operation (EBM, GOÄ)
13:20Fünf strafrechtlich relevante Falschgutachten in KV-Regressen (§§ 278, 279 StGB)
13:00–14:30
Blauer Saal
MWE-Workshop – Manuelle Medizin in der Klinik
Moderation H. Schnell (München)

Immer mehr Patienten suchen bei akuten Rückenschmerzen sofort eine Notaufnahme auf und erwarten dort eine umfassende Abklärung und Versorgung. Oftmals bleibt nicht viel mehr übrig als ein zu großzügig indiziertes Röntgenbild und orale Analgetika oder gar die stationäre Aufnahme zur i. v. Analgesie. Leitlinienkonform und meist sehr wirksam sind hingegen manuelle Maßnahmen, welche im Klinikbetrieb aber oft nur von wenigen Kollegen beherrscht werden.

Auch im stationären Setting, sei es nach Operationen oder im Rahmen akut-stationärer nichtoperativer Behandlung, kommt es häufig zu Schmerzen am Achsenorgan, nicht zuletzt durch das viele Liegen und die deutlich reduzierte körperliche Aktivität. Meist führt dies zur Indikation von Bildgebung und Erhöhung der analgetischen Medikation und im besten Falle zur Anordnung von Physiotherapie. Meist wird im Entlassungsbrief dann die erweiterte MRT-Bildgebung und weitere Physiotherapie empfohlen – geholfen hat man den Patienten bis dahin noch kaum. Mit einfachen manuellen Techniken kann man auch am und im Krankenbett, auch bei erheblich eingeschränkter Mobilität und auch früh postoperativ, deutliche Schmerzreduktion erreichen.

Dieser Workshop vermittelt einen ersten Einblick in die Manuelle Medizin mit dem Ziel, dass die Teilnehmer einfache, aber hoch wirksame Grifftechniken erlernen, die risikofrei auch ohne manualmedizinische Weiterbildung angewandt werden können.

Der Workshop richtet sich somit explizit an Kollegen, die bisher keine manualmedizinische Weiterbildung haben und ihr Behandlungsspektrum für den Alltag in der Notaufnahme und auf Station erweitern wollen.